Forschungsatelier – Geisteswissenschaften

26. November 2019


Die von AVPSPH, HES, CREPA, CIRM, Vallesiana und dem Forschungsinstitut organisierten Forschungsateliers bieten Geisteswissenschaftlerinnen und Geisteswissenschaftlern die Gelegenheit, sich mit Berufskolleginnen und -kollegen über ein laufendes Projekt auszutauschen. In informeller und geselliger Atmosphäre können dem Vorhaben neue Inspirationsquellen und weiterführende Analysemethoden erschlossen und Synergien geknüpft werden.


Das nächste Atelier findet am 26. November 2019, 12.15–13.45 Uhr im Forschungsinstitut zur Geschichte des Alpenraums in Brig statt:


Am Anlass mit einem Beitrag vertreten sein wird die Kunsthistorikerin Elisabeth Crettaz-Stürzel, die zum Thema Heiliger Karli: was machst Du im gegenreformatorischen Wallis auf unseren Altären? sprechen wird.


Danach wird die Kunsthistorikerin Sophie Providoli ihr Projekt zur Walliser Goldschmiedekunst des Spätmittelalters präsentieren.


Kaspar Stockalper

Europapolitiker der ersten Stunde


Helmut Stalder, Inlandredaktor und Stiftungsrat der Schweizerischen Stiftung für das Stockalperschloss, schreibt in der NZZ vom 30. Oktober 2019 über den ersten Schweizer Multi, der den Simplonpass inmitten des Dreissigjährigen Kriegs zu einer Hauptachse des europäischen Kontinents machte. Der Artikel bietet einen lesenswerten Einblick in das neueste Werk des Autors zur Vita des grossen Stockalper:



Der Günstling – Kaspar Stockalper. Eine Geschichte von Raffgier, Macht und Hinterlist, Orell Füssli Verlag, Zürich 2019, 256 S.

Vernissage «Der Günstling» von Helmut Stalder

16. November 2019


Nehmen Sie an der Vernissage zum Buch von Helmut Stalder teil und tauchen Sie ein in das spannende Leben von Kaspar Stockalper vom Thurm (1609–1691)  und die Zeit des Dreissigjährigen Krieges. Stockalper ist kapitalistischer Unternehmer und machiavellistischer Regent in einem. Der Autor und die Schweizerische Stiftung für das Stockalperschloss freuen sich, Sie zur Präsentation der neuesten Publikation über den grossen Briger im Rittersaal willkommen zu heissen!


Save the date:

16. November 2019, 11.00 Uhr

Rittersaal, Stockalperschloss, Brig

Mahl der Bruderschaft vom Osterlamm 2019


Anja Wyden Guelpa, Präsidentin der Schweizerischen Stiftung für das Stockalperschloss, hielt am 233. Mahl der Bruderschaft vom Osterlamm am Ostermontag 2019 im Rittersaal des Stockalperschlosses in Brig die «Rede auf das Vaterland». Damit trat erstmals eine Frau als Rednerin vor den Kreis der Brüder. In Ihrer Rede griff sie die Thematik auf, wie die Werte der Demokratie gestärkt werden können.


Walliser Bote, 23.4.2019, S. 6 und 24.4.2019, S. 6.

Stockalper-Meet & Greet

22. Juni 2019



Die erste Stiftungsversammlung der Schweizerischen Stiftung für das Stockalperschloss wird am 22. Juni 2019 stattfinden. 



Reservieren Sie sich den Termin, werden Sie Mitglied unserer Stiftung und nehmen Sie an unserem Nachmittagsprogramm im Stockalperschloss in Brig teil:



  • Empfang der Gäste
  • Schlossführungen
  • Ansprachen und Versammlung
  • Apéro und Abendessen: Stockalper-Polenta mit Ragout



Atelier – Sciences humaines

20. November 2018



Der dritte Anlass der Veranstaltungsreihe «Atelier – Sciences humaines», welche die geisteswissenschaftliche Forschung im Wallis fokussieren, wurde am 20. November 2018 vom Forschungsinstitut zur Geschichte des Alpenraums in Brig durchgeführt.


Verschiedene Walliser Institutionen beteiligten sich 2018 auf organisatorischer Ebene an den Ateliers:



Kaspar Stockalper

und der Dreissigjährige Krieg



Während in Europa der Dreissigjährige Krieg tobt, macht der Walliser Geschäftsmann und Politiker Kaspar Stockalper den Simplonpass zu einer Hauptverkehrsachse der Kriegsmächte in den Westalpen. Mit weitreichenden Folgen, wie das von der Neuen Zürcher Zeitung produzierte Video verdeutlicht.

800 Jahre Brig

Jubiläumspublikation



Stadtgemeinde Brig-Glis (Hg.), 800 Jahre Brig, bearb. vom Forschungsinstitut zur Geschichte des Alpenraums unter der Leitung von Dr. Marie-Claude Schöpfer, Rotten Verlag, Visp 2015.


Zum 800jährigen Bestehen der Stadt Brig hat die Stadtgemeinde Brig-Glis in Zusammenarbeit mit dem Forschungsinstitut zur Geschichte des Alpenraums eine reich illustrierte Festpublikation herausgegeben.


In acht Hauptkapiteln sowie in zahlreichen Nebenartikeln und Kurztexten widmen sich 21 Autorinnen und Autoren der 800jährigen Geschichte des Alpenstädtchens Brig am Fuss des Simplonpasses. Die reich illustrierte Publikation behandelt wichtige demographische, soziale, politische, kulturelle, wirtschaftliche und verkehrstechnische Entwicklungslinien der «Briga dives», legt den Fokus aber auch auf epochale Ereignisse und Naturkatastrophen, auf herausragende Persönlichkeiten und bedeutende Geschlechter sowie auf historische Bauwerke und städtische Charakteristika. Die im Buch dargelegten Briger Geschichten spiegeln insgesamt die jahrhundertewährende Bedeutung des Städtchens als Drehscheibe im Wirtschafts- und Verkehrsgefüge und als Hort von Bildung und Kultur.